Musikverein Trichtingen e.V.

 
   
 
     
 
 

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Weihnachtskontert 2012

 

 

Musikverein Trichtingen bietet ein hochklassiges Konzert mit Böhnisch-Kompositionen und Filmmusik

 

 

 

 

 

 

Von Emil Moosmann

 In der Regel geben Musikvereine bei ihren Jahreskonzerten einen Rückblick auf das musikalische Jahr und proben speziell für die Jahreskonzerte auch neue Stücke ein. Das Hauptorchester des Musikvereins Trichtingen wagte jedoch ein Experiment.

Die Kapelle widmete mit vier Stücken den ersten Teil des Weihnachtskonzerts in der bis auf den letzten Platz besetzten Albblickhalle in Harthausen ganz dem Komponisten Josef Böhnisch.

Lang anhaltender Beifall und begeistert geforderte Zugaben waren der verdiente Lohn für die Musiker des Jugendorchesters "music for life" unter der Leitung von Andreas Schäuble und des Hauptorchesters unter der Leitung von Dirigent Thomas Schneider.

 

Dass mit dem Jugendorchester, bestehend aus Jungmusikern der Gesamtgemeinde Epfendorf, hoffnungsvoller Nachwuchs für die Hauptorchester in den Startlöchern steht, zeigte sich bei den Stücken "Halleluja", arrangiert von Frank Bernaerts, dem Musical "The Music of the Night" von Andrew Lloyd Webber. Nicht fehlen durfte natürlich auch die klassische Polka "Egerländer Zauber", arrangiert von Alexander Pfluger. In der Zugabe "Power of Love" brillierte Luisa Schäuble als Solistin auf dem Horn.

Mit dem Titel "Festmusik" von Josef Böhnisch eröffnet das Hauptorchester den zweiten Teil, in dem elegante, zarte Melodien der Holzbläser die Fanfaren der Blechbläser ablösten. Im nächsten Stück "Scherzando" (Josef Böhnisch, alias Steve Hagedorn) spielte die Flöte, virtuos mit Imke Knöpfle als Solistin im Dreiviertel-Takt das Hauptthema, untermalt mit der Klarinette als musikalischer Gesprächspartner. Die "Rapsodia Sajonia" (Josef Böhnisch) hatte das Orchester bereits beim Wertungsspiel anlässlich des Kreisverbandsmusikfests in Winzeln mit grandiosem Erfolg aufgeführt und mit einem "Hervorragend" in der Oberstufe einen Meilenstein in der Vereinsgeschichte erspielt. Mit dem Titel "Ungarisches Capriccio" (Josef Böhnisch) erinnerte das Orchester in raschen Wechseln der Tempi und wechselnden Instrumentationen und großer musikalischer Energie an die Reise des Komponisten nach Ungarn.

Nach der Pause entführte das Hauptorchester die Zuhörer mit "The Mask of Zorro", der tagsüber das Leben des Landedelmannes führt und nachts sich zum "Rächer des Volkes" wandelt von James Horner in die Welt der Filmmusik.

Mit dem Titel "The Simson", arrangiert von Frank Bernaerts, war die Titelmusik der amerikanischen Serie zu hören, ehe beim Stück "Batman", arrangiert von Toshihiko Sahasi, musikalisch in einem aktionsgeladenen musikalischen Abenteuer die Lebensgeschichte des jungen Burschen Bruce Wayne als überlegener intelligenter Held erzählt wurde. Die Titelmusik des Filmes "James Bond 007", arrangiert von Johan de Mey, bildete eigentlich den Abschluss des Konzertes. In der frenetisch geforderten Zugabe, bewies Dirigent Thomas Schneider zusammen mit seinem gerade mal knapp elfjährigen Sohn Elias als Solist auf dem Fagott mit dem Stück "Bärentanz" von Josef Böhnisch vollendete Virtuosität, vereint mit Freude an der Musik.

Mit "Stille Nacht" stimmte das Hauptorchester die Zuhörer auf Weihnachten ein.

Schwarzwälder-Bote

 

 

 
 
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